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SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD |
Erfahrung schon seit
1987
Informationen zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
Diabetisches Fußsyndrom
(diabetisches Ulcus cruris, Charcot-Fuß)
Das diabetische Fußsyndrom wird auch einfach nur als diabetischer Fu ß bezeichnet. Manche Autoren verwenden auch den Begriff diabetisches Ulcus cruris.
Manch ein Besucher dieser Sei te wird sich wundern, warum das diabetische Fußsyndrom mit der Schmerz therapie in Verbindung gebracht wird. Die An twort ist ganz einfach: die moderne speziel le Schmerztherapie ver fügt über eine Therapiem ethode, die gerade bei einem diabetischen Fußsyndrom äußerst hilfreich ist und sogar kau sal (= den Ursachen entgegen) wirkt (s iehe unten). Hinzu kommt natürlich, daß viele Pat ienten mit einem diabetischen Fußsyndrom auch über stärkere Schmerzen klagen.
Der Begriff "diabetische Fußsyndrom" bezeichnet (oft sch merzhafte) Geschwüre, die im Rah men einer Zuc kerkrankheit, bzw. begünstigt durch diese, am Fuß auftreten. Vorausgegangen ist häufig eine an sich harmlose, oft gar nicht bemerkte örtliche Gewebsverletzung.
Ein diabetischer Fuß kann drei Ursachen haben:
Stat istische Angaben zur Fr age, aus welcher der genannten Ursac hen mit welchem Prozen tanteil ein diabetische Fußsyndrom entsteht, sin d alles andere als ein heitlich.
Nicht selten inf iziert (= Eindringen von Mikroorgan ismen, hpts. Bakterien) sich ein diabetisches Fußsyndrom. Die Entzü ndung kann in be nachbarte Knochen durchbrechen und dort zu einer Oste omyelitis (= Knochenen tzündung) führen.
Mögliche Spä tfolgen: Fu ßamputation - Alleine in Deutsch land werden jährlich etwa 30000 Ampu tationen au fgrund der Diagnose "diabetisches Fußsyndrom" durchgeführt.
Das diabetische Fußsyndrom kann in verschiedene Stadien eingeteil t werden:
Stadium 0: keine
offen en Wunden, aber Risiko
fu ß
Stad ium I: oberflächliche Wun
den
Stadium II: Wunde (Ul kus) bis zur
Gel enkkapsel, Sehne oder Knoc
hen reichend
Stad ium III: Ulkus mit Abs
zess, Infektion der Gelen kkapsel
oder Knochenentzündung
Stadium IV: begrenz te Nekrose
(Gewebstod) des Vor fußes oder der Fe
rse
Stad ium V: Ne
krose des gesam ten Fußes
Der "Cha
rcot-Fuß" , auch als diabet
isch neuropathische Osteoarth ropathie (D
NOAP) bezeichnet, ist eine Sonder
form des diabetischen Fußsyndroms bei Patienten mit Diabetes mell
itus. Dabei kommt es zu Kn
ochenbrüchen und Knoch enauflösungen im
Bereich der Fü ße (meist Fußwurzel- aber
auch Mittel fußbereich), was zu stark deform
ierenden Veränderungen des Fu ßes mit
eingeschrän kter Belastbarkeit führen kann.
Auch im Rahmen einer Poly
neuropathie, also der Er
krankung peripherer (= außerhalb des Rüc
kenmarks befindlicher) Ner ven, können
sich Fußknoc hen in der beschriebenen Weise
au flösen, und es kommt zusätzlich zu einer
Nerven degeneration. Als Folge davon bricht
das Fu ßskelett regelrech
t ein, und es entstehen groteske Feh
lstellungen des Fu ßes, ausgedehnte
Druckschäden der Hau t und Infektionen,
letzt lich droht die Amputat
ion. Ein "Charcot-Fuß" ist aber i.d.R. nicht sch
merzhaft.
Therapie bei einem diabetischen Fußsyndrom:
Neben einer entsprechenden
Wund behandlung (Ausführl
iches hierzu unter:
www.medizinfo.de/wundmanagement/ulcus.htm) muß die gestörte, lokale (=
örtliche) Mi krozirkulation wieder in
Gan g gebracht werden, sonst kann ein diabetische
Fußsyndrom nicht
abheilen.
Dies gelingt recht zu verlässig mit einer
kontinu ierlichen Isch
ias-Blockade mittels Kat heter (Klat
t und Leeser 1994) bei gleichzeitig effek
tiver Schmerzbekämpfung.
Bei dieser Met hode suchen wir von der
Oberschen kelrückseite her, hand
breit unter dem Gesäß, den Isch
iasnerv in der Tiefe mit einer Kanü le auf
und legen einen dünnen Kuns tstoffschlauch
in die zugehörige Ner venscheide (= Gew
ebsumhüllung) ein. In den folgenden 2-3 Wochen wird dann in diesen
Sch lauch mehrmals täg
lich eine verdünnte, lang wirkende örtliche Betäubungsm
ittellösung eingespritzt. Je nach Wirkstof
fkonzentration kommt es dann im Versorgu
ngsgebiet des Nerven zu einer Verminderung der Schmerzempf
indlichkeit bis hin zur Sch
merzfreiheit, in der Regel auch anhaltend (also über die Behandlungszeit
hinaus). In dieser Situation kann dann auch in
tensiv krankeng ymnastisch behandelt
werden.
Da dieser Nerv auch vegetat ive (= das
unw illkürliche Nervensystem betref
fende) Fasern mit sich führt, kommt es beg
leitend im korrespond ierenden
Gewebebereich zu einer
Sympath ikolyse
(= Aufhebung eines gefä ßverengenden
Nervenreizes) und damit zu einer deu
tlichen und in der Regel auch anhal tenden
Mehrdurchblutung, wie sie med ikamentös
system isch (= durch eingenommene oder
gespritzte Durchblu tungsmittel) nie
erreich t werden kann und unter einer
guten Durchblutung heilt auch ein Fußgeschwür (Ulcus) sicher ab.
Diese Mehrdurchblutung wirkt auch einer Polyneu
ropathie zuverlässig entgegen, indem sie den Nervenzel
lstoffwechsel optimiert.
Besonders effektiv ist beim diabetischen Fußsyndrom auch die Kom bination dieser Bloc kademethode mit einer Al prostadil - Infusionsserie.
Ein diabetische Fußsyndrom verlangt auch die opt imierte Behandlung der Begleit krankheiten bzw. das Managemen t möglicher Risikofaktoren (z.B. Bluthochd ruck, Übergew icht, erhöhte Blutfettwerte, Nikot in).
Selbstverständlich gehört zu unserem Ärzteteam auch ein erfahrener Facharzt für Innere Medizin.
Daß die kon tinuierliche Bloc kademethode gerade bei Durch blutungsstörungen sehr hilfreich ist, konnte im Rah men einer Doktorarbeit an der Universität Heidel berg nachgew iesen werden: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2000/646/pdf/DOKTOR.pdf (einfach ankl icken)
Die Methoden der moder
nen
Schmerztherapie
biet en auch op
timale Voraussetzu ngen für eine
Ansch
lußheil behandlung
(AHB)
bzw. Anschlußrehabil
itation.
Viele gute Grün de sprechen für eine stat ionäre Behandlung in der SCH MERZKLINIK am ARKAU WALD, so z.B.:
Für Mitg lieder
geset zlicher Krankenkassen bieten wir auf der Grund
lage des § 40 bz w. 111 SG
B V
Rehabilitationsbehand lungen
an und für
Patienten mit pri vater Kran
kenkasse werden Krankenh
ausbehandlungen gemäß O
PS 8-918 durchgeführt. Die Klinik ist beih
ilfefähig. Teil weise übernehmen auch Rente
nversicherungen und
Berufsgenossenschaf ten die Kosten für eine stationäre Schmerztherapie.
Die Kosten übernahme muß aber zu
vor (gilt auch für pri vate
Kassen oder Beih ilfe) beantragt werden.
Wenn Sie Fr agen haben oder vielleicht noch ein anderes speziel les Schmerzt hema suchen, schic ken Sie uns einfach ein kurzes M ail: schmerz@schmerz.com. Wir in formieren Sie prom pt.
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fos (z.B.
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tzeit anfordern, auch am
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Tel.: +49 (0) 7931 - 545-0
* Fax: +49 (0)
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Impressum Aktualisiert:>11.10.2009</>